Mensch und Technik [za-lit009]

Autor: Ayertiam
Verfassungsdatum: März 2006
Veröffentlichung: 12.04.2006
Länge: 4 Seiten
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Diese Studie über die Wandelbarkeit des Selbsts entstand im Rahmen eines Autorenwettstreits mit Ivan dem Dreckigen (vgl. za-lit010). Der erste Text auf Zufall mit, wenn auch zweifelhaftem, so doch immerhin annähernd wissenschaftlichem Anspruch.

Leseprobe:

Aus gegebenem Anlass halte ich die Zeit für gekommen, der Frage nachzugehen, ob Technik und ihre Entwicklung und Utilisierung durch die Menschheit einen Einfluss auf den Menschen an sich hat.
Der Mensch an sich, oder das Selbst – die eigene Existenz und das Bewußtsein darüber – ist unbestreitbar der private Ausgangspunkt des menschlichen Tätigwerdens. Inwiefern sich dieses Selbstbild mit der Wahrheit deckt, kann nicht geklärt werden, solange nicht bekannt ist, was Wahrheit ist. Abgesehen davon können wir aber feststellen, dass – wenn wir die Existenz dieses Selbsts voraussetzen – dieses auch der Ausgangspunkt jeder Weiterentwicklung ist. So gesehen ist das Selbst oder das Bewusstsein über ein solches der Grundstein jeder menschlichen Entwicklung und der Unterschied zwischen Mensch und Tier. Soweit zum Selbst im Allgemeinen.
Stellen wir uns aber nun folgende Frage: Inwiefern unterscheiden sich unsere individuellen Selbste? Da wir meistens, wenn wir von uns als Individuum sprechen, „ich“ sagen, und da wir, wenn wir „wir“ sagen, entweder vertrottelte Wissenschaftler, die denken, dass sie für andere mitdenken, oder eingebildete Monarchen sind, sollten wir zumindest auf der irrigen menschlichen Ebene von einer Vielzahl von Selbsten ausgehen. Dann stellt sich allerdings die Frage, inwiefern diese Selbste differenziert sind, ob sie wie ein Ei dem anderen gleichen (also nur scheinbar), oder ob sie wirklich nur identische Kopien ein und desselben Selbsts sind. Das Ich ist – wie ich in meinem letzten Buch bewiesen habe – individuell unterschieden durch graduelle Unterschiede in Selbstbewusstsein, Unterbewusstsein und Einbildung . Mit dem Selbst allerdings verhält es sich ein bisschen anders.

Mehr? Hier die ganze Studie samt Fußnoten und Bibliographie: za-lit009.pdf