Querald Mismuth

Querald Mismuth wurde zwei Jahre vor seiner Geburt 1832 in Frhsldbrjksöwq, das damals jedoch einen völlig unaussprechlichen Namen hatte, geboren. Durch seinen völlig unausstehlichen Charakter – neben seiner Besserwisserei, verbunden mit vollkommener Inkompetenz, eigneten ihm Herrschsüchtigkeit, Gewaltbereitschaft, Hinterlistigkeit und jeglicher Mangel an Kameradschaft und Ehrlichkeit – verbrachte er seine Kindheit zurückgezogen und alleine. Seine Lieblingsbeschäftigung war sinnlose Gewalt gegenüber kleinen pelzigen Tierchen, sowie sich selbst mit stumpfen Gegenständen gegen die Birne zu schlagen und dabei vertrottelte Lieder zu singen. Erst nach dem Niedergang der Monarchie fand er eine Tätigkeit, für die ihn seine Charaktereigenschaften prädestinierten. Er begann mit dem Studium der Philosophie. Da auf dieser Fakultät sein Potential für diese Studienrichtung sofort erkannt und ihm eine entsprechende Förderung zuteil wurde, hätte er dort fast eine Heimat gefunden. Leider begann er zur selben Zeit mit dem Versuch, seine Prosa zu veröffentlichen und diese rief nicht nur bei Kritikern und Publikum, sondern selbst bei den ihm am meisten geneigten Philosophen einen unwiderstehlichen Brechreiz hervor. Kein Verlag hat seitdem auch nur eines seiner Manuskripten angenommen, da sich jede vernünftige Person selbst gegen Androhung einer fristlosen Kündigung weigerte, seine Werke auch nur zu überfliegen. Ein einziges Mal, im Zuge einer gravierenden Trinkwasserverseuchung, wurden einige Tausend Exemplare eines seiner Machwerke im Schnellverfahren und unter unvorstellbaren Strapazen gedruckt und an die umliegenden Krankenhäuser ausgeliefert. Ansonsten blieb er völlig zurecht unbekannt.