kultur unterirdisch - das Subterrarium und ähnliches

Subterrarium
Verein zur Förderung und Vernetzung experimenteller Kunstformen.

Das Subterrarium ist eine Plattform für experimentelle Kunst aus den unterschiedlichsten Bereichen, ein Freiraum, der den Austausch zwischen KünstlerInnen untereinander und einem interessierten Publikum im Raum Wien ermöglicht.

Geboten werden kleine gemütliche Konzerte, Lesungen, Filmabende, … Genauso ist im Subterrarium Raum für Ausstellungen und Installationen. Abseits des Mainstreams, gerne kritisch, aber schön …

So der About-Text auf der Subterrarium-Seite

Um nicht völlig ins virtuelle abzudriften, möchte ich diesmal was etwas handfesteres vorstellen: Vereine, die aus manchmal uneinsichtigen Gründen zu günstigsten Konditionen etwas anbieten, was sie “kultur” nennen und somit zu idealistischen Mittlern zwischen “Kunst-machen-wollenden” und “Kunst-hören/sehen/essen/…-wollenden” oder auch nur “-über-sich-ergehen-lassenden”. Das Subterrarium bietet tatsächlich jeden Freitag fein ausgewähltes Programm zwischen Lesung, Musik und Film und zieht jedes Mal ein bisschen mehr Leute an. Hoffentlich nicht nur wegen des billigen Bieres…

Die gängige Methode dieser Art von Kulturveranstaltern, zu denen zB auch das i:da oder das Einbaumöbel zählt, ist:

  1. einen günstigen Keller oder ähnliches mieten
  2. einen Verein gründen, der bewirkt, dass man an Vereinsmitglieder ausschenken darf, andererseits aber keinen Gewinn machen kann und auch nicht wirklich eintritt verlangen kann.
  3. idealistisch Arbeit reinstecken und in dem Keller die Ideen umsetzen, zumindest so lange man keine allzugroßen Probleme mit Nachbarn oder Polizei hat, im Notfall umziehen (siehe i:da)

Bisher scheint das im Subterrarium ganz gut zu funktionieren, wohl auch deshalb, weil der Keller in diesem Fall zufällig im Mietvertrag einer Wohnung mit dabei ist und dafür keine extra Miete gezahlt werden muss, wodurch sich die Ausgaben in Grenzen halten. Aber sicher auch, weil das Subterrarium-Team durchaus zu harmonisieren und sich gut zu ergänzen scheint.

Zu guter letzt: Damit niemand auf meine dubiosen Ausführungen allein angewiesen ist, ein link zu einem Interview, mit den Leuten vom Subterrarium.