Johann Wolfgang von Plunzlrü

Geboren 1897 irgendwo in Böhmen, schrieb schon im zarten Alter von 2 Jahren Feuilletons für das Prostejov’sche Amtsblatt “Knedliky Spastivatzi”, kurz bevor er in Prag und Wien sein Studium der deutschen Philologie mit dem Doktor phil. abschloss.
Während des 1. Weltkrieges im Türkischen Exil verfasste er vielbeachtete lyrische Flugblätter über osmanischen Weißkäse und Pluderhosen.
Nach einem Kamelunfall mehrjähriges Koma und Genesungsreisen in den Balkan.
Arbeit an dem Epos “Die Gmpfs. Von Gmpfbert Gmpf bis Zacharias Gmpf”, das 1932 beendet und für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde.
Nervenzusammenbruch und längerer Aufenthalt in der Kombüse eines Luxusdampfers, auf dem er die sozialkritische Viehzucht-Novelle “Vom Rinde verbläht” verfasste.
1946 Auswanderung nach Flamingo-Island, einer unbewohnten Insel in Nordafrika. 40 Jahre Eremitendasein und Verfassen einiger belangloser Kurzgeschichten. 1987 Comeback mit den Qumran’schen Versen und Rückkehr nach Prostejov, Tschechien. Habilitation an der Uni Olomouc mit der Arbeit “Quargel als inspiratives Konstrukt in der ostböhmischen neuen Literatur”.
1993 Heinrich von Kleist-Preis für den Gourmet-Führer-Gedichtband “Händel und Grete”.
Ausgedehnte Reisen nach Syrien und Lehrtätigkeit in Damaskus, wo er seinen späteren Ghostwriter Abdülselam Mufbarack kennenlernte.
Gemeinsame Arbeit an dem Wellness-Ratgeber “Plump und eierbärig durchs Leben”.
2001 in den wohlverdienten Ruhestand auf Büyük Ada, einer Prinzen-Insel bei Istanbul.
2002-2005 vertiefte Studien zur Verhaltenspsychologie über hölländische Riesen-Wellensittiche, die in dem Sammelband “Tschilp Hansi, Tschilp” 2006 erschienen.
Derzeit Arbeit an dem Trivial-Roman “Die gemeine Dar-El-Salam Dattel” und dem Kurzgeschichten-Epos “Bauer Rumpurt”.