Vorstellungen

Was hier vorgestellt wird.

Diese Rubrik beinhaltet Vorstellungen von Initiativen, Ideen und Seiten, die in irgendeiner Weise eine ideelle Verwandtschaft mit Zufall aufweisen.

In kurzen Artikeln soll stets ein Projekt übersichtlich vor- und dargestellt werden. Einerseits, um ein Art Netz von Ideen zu schaffen, die für die Konzeption von Zufall Aufnahmen relevant sind. Andererseits ganz einfach um Leser über diese Bereiche der feststofflichen und der digitalen Welt informieren.

Zur Sprache sollen andere Netlabel, Initiativen im Creative Commons Bereich, Medien die kommerzfreie Kunst, Politik und Information fördern und andere Projekte die ohne Geld oder mit anderen interessanten Konzepten arbeiten.

Verknüpfungen zu solchen Projekten sind natürlich auch unter Links zu finden.

Ende der Vorstellungen. ausgelagert.

Nicht dass jemand denkt, wir seien faul. Diese Rubrik ist nur so vernachlässigt, da sie in Wirklichkeit ausgelagert und ausgebaut wurde. Neues in dieser Richtung ist nun unter http://www.bidala.org zu finden – ein Blog für freie, nichtkommerzielle und unkonventionelle Sachen.

Bidala soll einerseits Informations- und Medienfundgrube sein und stellt andererseits die zentrale Schaltstelle für diverse Projekte dar. Dazu gehören das Netlabel Zufall Aufnahmen, der TastenWahnSinn, eine Jamsession-Reihe mit Tasteninstrumente-Schwerpunkt, und die photographische Dokumentation der Konzerte diverser nahestehender Musikprojekte in einem Photoarchiv.

Abgesehen davon will Bidala insbesondere die Idee der Creative Commons Lizenzen fördern und Werke die unter diesen verbreitet werden einem breiteren Publikum zugänglich machen.

archive.org - das Monster hinter der Netlabel-Szene


Diesmal ist eine Institution dran, ohne die es einen Großteil der Netlabels, vielleicht sogar die gesamte Szene gar nicht gäbe: archive.org
Neben scene.org ist das Internet Archive das Projekt, auf dessen Webspace die meisten Daten aller Netlabels weltweit liegen – so auch die von Zufall.
Wie jedoch folgende kurze Selbstbeschreibung andeutet kann das Archiv noch einiges mehr:

The Internet Archive is building a digital library of Internet sites and other cultural artifacts in digital form. Like a paper library, we provide free access to researchers, historians, scholars, and the general public.

1996 gegründet, beinhaltete das Archiv im März 2007 geschätzte drei Petabyte (= 3 Mio. Gigabyte) an copyright-freien Daten, die alle allgemein zugänglich sind, und wächst angeblich jeden Monat um ca. 20 Terabyte.

kultur unterirdisch - das Subterrarium und ähnliches

Subterrarium
Verein zur Förderung und Vernetzung experimenteller Kunstformen.

Das Subterrarium ist eine Plattform für experimentelle Kunst aus den unterschiedlichsten Bereichen, ein Freiraum, der den Austausch zwischen KünstlerInnen untereinander und einem interessierten Publikum im Raum Wien ermöglicht.

Geboten werden kleine gemütliche Konzerte, Lesungen, Filmabende, … Genauso ist im Subterrarium Raum für Ausstellungen und Installationen. Abseits des Mainstreams, gerne kritisch, aber schön …

So der About-Text auf der Subterrarium-Seite

Um nicht völlig ins virtuelle abzudriften, möchte ich diesmal was etwas handfesteres vorstellen: Vereine, die aus manchmal uneinsichtigen Gründen zu günstigsten Konditionen etwas anbieten, was sie “kultur” nennen und somit zu idealistischen Mittlern zwischen “Kunst-machen-wollenden” und “Kunst-hören/sehen/essen/…-wollenden” oder auch nur “-über-sich-ergehen-lassenden”. Das Subterrarium bietet tatsächlich jeden Freitag fein ausgewähltes Programm zwischen Lesung, Musik und Film und zieht jedes Mal ein bisschen mehr Leute an. Hoffentlich nicht nur wegen des billigen Bieres…

selva elettrica - laughing netlabel


Nachdem bei der letzten Vorstellung anhand eines Beispiels ein bisschen allgemein auf das Phänomen “freie Musik im Internet” eingeangen wurde, möchte ich diesmal auf ein spezifisches Netlabel eingehen, das solche Musik verbreitet: Selva Elettrica aus Italien.
In einem Englisch, das ebenso italienisch klingt, wie vermutlich meines deutsch, beschreibt sich Selva folgendermaßen:

blocSonic - Viva la revolución!


Dies soll der erste Artikel in einer neuen Serie von Vorstellungen mit Zufall verwandter Projekte sein. Den Anfang macht blocSonic.

Worum es sich dabei handelt, will ich Michael Gregoire, den Begründer von blocSonic, am liebsten kurz selbst erklären lassen:

In this incarnation of blocSonic, it’s a humble blog. A blog which will feature the absolute best netlabel music available. Every month or two I handpick ten terrific tracks, compile them into a tasty Creative Commons licensed compilation called a netBloc. Complete package art and a PDF booklet with complete liner notes are provided to accompany the set. Every issue will be available in three excellent audio formats – FLAC, 320kbs LAME mp3 and 192kbs LAME mp3.

Die Gelegenheit beim Schopf packend, werde ich nun ein bisschen Aufklärungsarbeit über Creative Commons Musik leisten. Also, weiterlesen!

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