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Mir Mayakow

mir_2007

Kaukasier,wie wir wissen, neigen ab und zu zur Übertreibung. So auch Mir Mayakow, in dessen Musik sich die Extreme seiner Heimatlandschaft wiederfinden. Für den 1979 geborenen Kunststudenten, Sohn eines deutschen Chemikers und einer einheimischen Bäuerin, war es von Beginn an wichtig, die japanischen und britischen Industrialeinflüsse in seinen Kollagen zu reflektieren. Diese sowohl geographische, wie auch musikalische Sonderstellung, führte schlussendlich zu dieser Extremkunst. Throbbing Gristle aus dem Westen, und das japanische Noisenetzwerk aus dem Land der aufgehenden Sonne, gelten wohl zu seinen Haupteinflüssen.

Der mittlerweile noch immer in einem Bunker aus der Zeit des kalten Krieges lebende Mayakow, versteht sich immer noch als Gegner westlicher Konsumgesellschaft und östlicher Philosphie, die er zeitlebens sehr ausgewogen an der Grenze zwischen Europa und Asien zu spüren bekommen hat.
Jedenfalls gilt Mayakow in der westlichen und auch in der asiatischen Avantgarde als Ausnahmekünstler, der auch bei seinen Liveauftritten performative Elemente beider Kulturwelten zu seinen Geräusch(house)kulissen einbindet und verschmelzen lässt.

Kontakt:
Hompage: mir.bidala.org
e-mail: mayakow[at]gmx.net

zufalldemohalt [zufall027]

Seit über zwei Jahren geplant, nun endlich erschienen: die erste Zufall-Kompilation zufalldemohalt.
Darauf sind einige Altbekannte, neue Freunde und ferne Verwandte bunt gemischt und sinnvoll durcheinandergestellt. Wir hoffen, ein bisschen Bandbreite zu zeigen und mit dem einen oder anderen Stück gar zu unterhalten, erfreuen oder für guten Schlaf zu sorgen.
Die vertretenen Stilrichtungen dürft ihr euch selbst überlegen, wir kennen uns da nicht so aus. Noch mer Details zur Musik? Sie ist schön.

Cover (booklet, Rückseite)
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Download auf archive.org

zufall027

Hirnfusion [zufall024]

Die Mayakowsche Hirnfusion – eine Musikperformanz als Einzel-Therapie.

mein Kopf = dein Kopf

Mayakow verbindet sich mittels eines ausgeklügelten, geschlossenen Kopfhörersystem mit seinem psychisch-musikalischen Wirt, saugt ihn aus und beschallt ihn.
zufall024 dokumentiert das Ergebniss der ersten dergestalten Sitzung vom 20.4.2008 im Semper Depot.

Mehr dazu auf Mir Mayakows homepage.

Cover: Booklet
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zufall024-cover

Bunkersongs [zufall020]

Liebe Hörer und Hörerinnen,

Nun noch ein paar Einzelheiten zur Geschichte von Bunkersongs.

Nach Krupnyj Kino und der Singelauskoppelung when I see, folgt nun Mayakows zweites Album – Bunkersongs.
Acht Nummern, die verschiedenartiger nicht sein könnten. Schon die erste Nummer deutet auf seine Bestrebungen hin, die Stimme diesmal zu fokusieren, die in den Veröffentlichungen davor, sehr sparsam zum Einsatz gekommen ist. Da Mayakow in seiner Kindheit jahrelang Mitglied des Dorfchores war, könnte es als Auseinandersetzung mit dem eher klassischen Reportaire der Uralspatzen gedeutet werden. Im Laufe der CD wird vieles an Material der letzten fünf Jahre, seit Mayakow im Bunker lebt, verarbeitet, ineinander verwoben, übereinander geschichtet und in allen möglichen Facetten wiedergegeben.

Cover (Booklet, Rückseite)
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Bunkersongs

when I see [zufall019]

Nach seinem ersten Album Release auf Zufall Aufnahmen im Juli lässt mi_r mayakow nun wieder von sich hören. Besonders schön, diese Bunkerklänge!
Leider nur ein Lied, vielleicht nächstes Mal wieder mehr.

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When I See

krupnyj kino [zufall018]

Dem aus dem Felsengebirge im Kaukasus stammenden Meister Mir Mayakow (MI_R) ist es wiedereinmal gelungen, die elektroakustische Note mit der Harmonik seiner nordanatolisch-nordiranischen Herkunft zu verschmelzen. Die Integration konnte vor allem deshalb gelingen, weil er das Volkslied seiner Heimat nicht nur zitierte, sondern dessen wesentliche Stilmerkmale in seine eigene Ausdrucksweise übernahm, andere aber ausschloß, vor allem aber solche, welche zu einer dialektisch-thematischen Arbeit ungeeignet waren. Die Kunst der motivischen, besonders aber die der thematischen Arbeit dürfte er bei seinem Studienaufenthalt in Wien bei Franz Pomassl – vielleicht sogar im persönlichem Kontakt – gelernt haben. Deshalb auch die erste westeuropäische Veröffentlichung auf dem wiener Netlabel Zufall Aufnahmen.

Cover (Booklet, Rückseite)
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krupnyj kino
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